Sternsinger helfen Kindern in Not

„Segen bringen, Segen sein“ – unter diesem Motto stand die diesjährige Sternsingeraktion, an der sich auch  zahlreiche Kinder und Jugendliche aus dem Kirchspiel Vimbuch beteiligten. Bereits in der Adventszeit hatten sich die teilnehmenden Ministranten getroffen, um sich thematisch auf die bundesweit stattfindende Aktion des Kindermissionswerkes vorzubereiten. Beispielhaft wurde dabei die Situation der Flüchtlingskinder in Malawi herausgegriffen, um auf die Not vieler Millionen Flüchtlingskindern aufmerksam zu machen. Dank der Hilfe der Sternsinger können die Kinder zur Schule gehen. Hier bekommen sie täglich auch eine gesunde Mahlzeit. Kinder, die auf der Flucht Schlimmes erlebt haben, werden von geschulten Traumatherapeuten begleitet.

Allein im vergangenen Jahr wurden bundesweit 43,7 Millionen Euro gesammelt und damit das zweithöchste Ergebnis in der 56-jährigen Geschichte des Sternsingens erzielt. 2000 Projekte in 109 Ländern  profitierten im vergangenen Jahr davon. Konkret, nachhaltig und ganzheitlich ist die Projektförderung angelegt, die das Kirchspiel Vimbuch (mit Balzhofen, Oberbruch und Oberweier) unterstützte.

Zwei Tage waren die Ministranten in Vimbuch, Balzhofen, Oberbruch und Oberweier unterwegs, um  den Segen in die Häuser zu bringen und für Flüchtlingskinder weltweit insgesamt rund 6900 Euro zu sammeln. Der Dauerregen am Samstagmittag trübte die Freude bei den Sternsingern kaum. „Es hat viel Spaß gemacht“, lautete ihr einstimmiges Resümee. Viele sind schon seit Jahren dabei, viele wollen auch nächstes Jahr wieder in den Weihnachtsferien unterwegs sein, um so „Kindern zu helfen, denen es nicht so gut geht wie uns“.

Fünf Vimbucher und eine Oberweirer Sternsinger-Gruppe treffen sich zum Gruppenbild

Autor: Judith

Judith Feuerer, Freie Journalistin

Kommentare sind geschlossen.