St. Martin

„Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne…“ heißt es wieder, wenn die Kinder von Kindergarten und Kinderhaus wie jedes Jahr mit ihren selbst gebastelten Laternen durch Vimbuchs Straßen ziehen und Lieder singen. Die Umzüge der Kinder unserer beiden Kindertageseinrichtungen finden am Montag, 12. November 2018, statt.

Damit erinnern sie an die Legende des heiligen St. Martin, der seinen Mantel in einem harten Winter mit einem armen Bettler teilte. In der Nacht erschien Martin der Bettler im Traum und gab sich als Jesus Christus zu erkennen. Diese Legende kennen wir alle.

Aber wer war dieser Martin?
Martin wurde im Jahr 316 n. Chr. als Sohn eines römischen Offiziers geboren, er ist in Pavia in Italien aufgewachsen. Mit 15 Jahren schon ging er zur Armee und wurde Soldat, und bald darauf Offizier. Schon während seiner gesamten Armeezeit war Martin ein sehr hilfsbereiter Mensch und deswegen auch sehr beliebt in der Bevölkerung. Die Leute baten ihn, Bischof der Stadt Tours zu werden. Eine Legende erzählt, dass Martin sich dazu nicht würdig genug fühlte und sich in einem Gänsestall vor dem Volk versteckte. Die Gänse schnatterten aber so laut, dass sie Martin verrieten – und zur Strafe ließ Martin sie dann braten. Daher kommt vermutlich auch der Brauch der Martinsgans.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Herbst-Wochenende – und unseren Kindern für ihren Laternenumzug trockenes Wetter und umsichtige Autofahrer!

Ihr Ortsvorsteher
Manuel Royal

Autor: Manuel Royal

Ortsvorsteher

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