Radtour durch das Schutzgebiet Waldhägenich

Sehr informativ und lehrreich war unsere Radtour durch das Schutzgebiet Waldhägenich am 19. September 2019. Bastian Vogt, der im Rahmen seines Bundesfreiwilligendienstes ein Jahr lang nahezu täglich mit Schutzgebietsbetreuer Joachim Doll unterwegs war, erläuterte uns die Entwicklungen des Gebiets seit den 60er-Jahren.

1989 wurde ein großer Teil zum Naturschutzgebiet, ein kleiner Teil liegt auf Vimbucher Gemarkung. Ein großes Ziel ist der Erhalt der Wiesen, die hervorragenden Lebensraum für seltene Tiere bieten. Die Radlergruppe konnte sich selbst überzeugen von der beeindruckenden Singvogel-Vielfalt.

Bastian Vogt berichtete über seine Begegnungen mit seltenen Tieren wie dem Eisvogel und dem Wiesenknopf-Ameisenbläuling. „In dem See haben wir früher gebadet“ erinnerte sich ein Teilnehmer an der Station „großer Hägenichsee“, und in der Tat war dies in dem 20 Meter tiefen ehemaligen Baggersee einst erlaubt. Inzwischen leben dort seltene Libellen, Eisvögel, Haubentaucher und Ringelnattern. Die Streuobstbäume sind Lebensgrundlage für den mittlerweile sehr seltenen Steinkauz.

Unser Zweiter Vorstand Frank Lienhart dankte Bastian Vogt im Namen der über 20 Teilnehmer für die äußerst kurzweilige Tour durch „ein Kleinod direkt vor unserer Haustür, das wir leider viel zu wenig schätzen“.

Autor: Redaktion

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