Ortschaftsrat priorisiert Maßnahmen

Jahr für Jahr gleichen sich die Vorschläge aus Vimbuch für den Bühler Haushaltsplan. Immer noch ganz oben auf der Prioritätenliste sind Maßnahmen an der Tullahalle. Insbesondere die sanitären Einrichtungen sollen saniert sowie um ein Behinderten-WC und ein WC für die Küche ergänzt werden.

Dringend erforderlich sei zudem die Erweiterung um einen Vereinsraum. Denn nach wie vor teilen sich Sondbachschlorben und Feurio mit zahlreichen Untergruppierungen einen Raum. Auch der Hallenboden bedürfe einer Erneuerung. Volker Leppert regte einen Abstellraum für Stuhllager und Schutzbelag an.

Ein Dauerbrenner bleibt das Thema Vimbucher Straße und Durchgangsverkehr. Mittelfristig sollte der vierte Teilabschnitt noch angegangen werden, unabhängig von der neuen Verkehrskonzeption mit Ortsumfahrung. Ein alter Wunsch ist die Schaffung eines Bürgerbegegnungszentrums. Die Räte verständigten sich darauf, zunächst mit dem Pfarrgemeinderat mögliche Lösungen im Bereich Bernhardusheim auszuloten.

Fast 40 Jahre haben mittlerweile Fenster an der Nordseite der Tullaschule auf dem Buckel. Dier erblindeten Scheiben sollten auch aus energetischen Gründen erneuert werden, meinte der Ortschaftsrat. Der Schule wie dem Vereinssport käme  eine Sanierung der Aschenbahn einschließlich der Weitsprunganlage am Sportgelände zugute. Zu den unerledigten Themen zählt in Vimbuch auch das Provisorium Kolpingstraße/Weinbrennerstraße, das in einen endgültigen Ausbauzustand münden sollte.

Auch das fehlende Radwegstück entlang der Sandbachstraße fand sich erneut auf der „Wunschliste“ der Vimbucher Räte. Sanierungsbedarf besteht des Weiteren an der alten Schule, an der Friedhofskapelle sowie am Wegkreuz in der Bahnhofstraße. Sehr am Herzen liegen den Räten entsprechende Schutzmaßnahmen für den Hochwasserfall. Das letztjährige Hochwasser habe Schwachstellen des Rückhaltebeckens „Waldhägenich“ offenbart. Da eine große Lösung zeitnah nicht machbar ist, sollen mit kleineren Maßnahmen Verbesserungen erreicht werden.

Im kommenden Haushalt sollten zudem Planungskosten für das gemeinsame Feuerwehrhaus von Vimbuch, Balzhofen und Oberweier eingestellt werden, nachdem die Standortfrage nun geklärt sei. Auch der schon zugesagte Lärmschutz am Autobahnzubringer sollte fortgesetzt werden. Einstimmig war auch der Wunsch des neuen Ortschaftsrates nach Anhebung der Globalmittel auf mindestens 15 000 Euro.

Autor: Judith

Judith Feuerer, Freie Journalistin

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