„Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne…“

„Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne…“ heißt es wieder am Samstag, wenn die Kinder von Kindergarten und Kinderhaus – wie jedes Jahr am 11. November – mit ihren selbst gebastelten Laternen durch Vimbuchs Straßen ziehen. Damit erinnern sie an die Legende des heiligen St. Martin, der seinen Mantel in einem harten Winter mit einem armen Bettler teilte. Diese Legende kennen wir alle.

Aber wer war dieser Martin? Martin wurde im Jahr 316 nach Christus als Sohn eines römischen Offiziers geboren, er ist in Pavia in Italien aufgewachsen. Mit 15 Jahren ging er zur Armee und wurde Soldat, und bald darauf Offizier. Schon während seiner gesamten Armeezeit war Martin ein sehr hilfsbereiter Mensch und deswegen auch sehr beliebt in der Bevölkerung. Die Leute baten ihn, Bischof der Stadt Tours zu werden. Eine Legende erzählt, dass Martin sich dazu nicht würdig genug fühlte und sich in einem Gänsestall vor dem Volk versteckte. Die Gänse schnatterten aber so laut, dass sie Martin verrieten – und zur Strafe ließ Martin sie dann braten. Daher kommt vermutlich auch der Brauch der Martinsgans.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Herbst-Wochenende und unseren Kindern für ihren Laternenumzug trockenes Wetter und umsichtige Autofahrer!

Ihr Ortsvorsteher
Manuel Royal

Autor: Manuel Royal

Ortsvorsteher

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