Große Resonanz beim Vimbucher Dorffeschd

Ein erfolgreiches Dorffeschd-Wochenende liegt hinter zahlreichen engagierten Vimbucher Vereinen, Gruppen und Privatpersonen. Vor allem am Sonntagmittag meldet so mancher Verein ausverkauft. Die große Resonanz ist auf das umfangreiche Rahmenprogramm zurückzuführen, dass sich die Festgemeinschaft hat einfallen lassen. Besonders im Blickpunkt hatten die Organisatoren die Familien. Für sie wurde erstmals ein Spieleparcours mit Stationen über das komplette Festgelände eingerichtet. Als Hauptgewinn lockte ein Besuch des Europaparks samt Übernachtung. Ergänzend zu dem Familienspiel, erwartete den Nachwuchs eine Spielstraße mit zahlreichen Herausforderungen und gleich zwei Tierschauen. Albin Hörth hatte, unterstützt von Mitgliedern des Kleintierzuchtvereins Ottersweier, einen Streichelzoo in seinem Hof eingerichtet, der vor allem von den kleinen Tierfreunden mit Begeisterung „erobert“ wurden. Verschiedene Kaninchenrassen, Stallhasen aber auch seltenere Hühnerarten sowie die Emsigkeit der Bienen konnten bewundert werden. Ein Anwesen weiter wurden die Besucher von munterem Vogelgezwitscher empfangen. Gut 100 Sittiche, Kanarienvögel und Papageien hält Albert Eckerle in seinen Volieren, die er am Sonntag erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. Fast genauso bunt wie seine Vogelschar war die von ihm organisierte Schlepperparade. Neben den Schlepperfreunde Scherzheim „tuckerten“ etliche Besitzer von Oldtimertraktoren aus Vimbuch auf dem Festgelände ein. Echte Raritäten wie Lanz-Traktoren mit 55 PS-starken Glühkopfmotoren, über 50 Jahre alte Hanomagschlepper und viele weitere liebevoll restaurierte „Bulldogs“ prägten die Nutzfahrzeug-Parade. Ergänzt wurde sie durch einige Modelle des Allrounders „Unimog“. Als weiterer Publikumsmagnet erwies sich am Sonntag zudem der Antikmarkt. Aus ganz Süddeutschland waren Händler gekommen, um ihre kleinen und großen Schätze anzubieten. Ob antike Möbelstücke, selten gewordene Langspielplatten und Bücher oder Dekoratives – viele Raritäten wechselten den Besitzer. Auf der Kirchplatzbühne unter den Linden, sorgte der Vimbucher Nachwuchs am Sonntagmittag für Unterhaltung. Sowohl die Kinder des Kindergarten St. Bernhard wie auch des Kinderhauses hatten für das Fest Tänze einstudiert. Feurio-Kids und Feurio-Girls ergänzten das Showprogramm. Mit bekannten Schlagern sorgte der Grundschulchor für gute Stimmung unterm Publikum, das sich abschließend von der Kunst der Einradfahrer aus dem Rebland begeistern ließ. Derweil galt auf der Wiese entlang des „Sandbachstrandes“ für sieben Narrenmannschaften das olympische Motto „Dabei sein ist alles“. Bei der Narrenolympiade der Sondbachschlorbe-Guggis musste unter anderem Wasser aus dem Sandbach geschöpft werden, mit dem Feuerwehrhelm Wasserluftballons zum Platzen gebracht oder Seil gesprungen werden. Sägen, Muttern von der Schraube lösen sowie Langlauf in großen „Schlorben“ waren weitere Herausforderungen.

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Autor: Judith

Judith Feuerer, Freie Journalistin

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