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Erhalt von 40 km Autobahn stand im Fokus

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„Wir sind heimisch geworden“, stellt Lubomir Hoza fest; seit Samstag neuer technischer Geschäftsführer von Via Solutions Südwest. Einen schöneren Start als die Eröffnung des Tag der offenen Tür hätte sich der Diplomingenieur, der seit der ersten Stunde des Projektes BAB A5 mit dabei ist, nicht wünschen können. Richtig wohl fühle er sich mittlerweile in Bühl, schwärmt er von seinem Wohnort in Eisental und Oberbruch, wo Via Solutions Südwest für noch gut drei Jahrzehnte sein wird.

Am Samstag gab das Unternehmen mit einem Tag der offenen Tür Einblick in seinen Betriebshof und die Leistungspalette. Ausnahmsweise stand mal nicht der über 40 Kilometer lange Ausbau der Strecke zwischen Offenburg und Malsch im Vordergrund, sondern die zweite Aufgabe des Konzessionärs:  Das eigentliche Betreiben der Autobahn. 15 Mitarbeiter sorgen dafür, dass Straßenbanketts stets abgemäht, die Zu- und Abfahrten sowie die PWC-Anlagen gepflegt oder im Winter regelmäßig die Straßen vom Schnee geräumt sind. Unter die Überschrift „Erhalt der Autobahn“, packt Lubomir Hoza alle Maßnahmen, mit denen sein Team dafür sorgt, dass im Schnitt täglich 70 000 Autos über den betreuten Straßenabschnitt rollen können. Dazu gehören vor allem sämtliche Notmaßnahmen, wie Straßenlöcher flicken oder auch mal einen Unfall absperren.

Bereitwillig erzählte Straßenwärter Dirk Pfirrmann den interessierten Besuchern aus seinem spannenden Arbeitsalltag auf und an der Autobahn. Seit drei Jahren arbeitet er bei Via Solutions Südwest und ist begeistert. „Das Klima unter den Kollegen ist toll und die Arbeit macht richtig viel Spaß“. Auch wenn es oftmals gefährlich sei. Sicherung sei deshalb das A und O bei der Arbeit. „Die Unachtsamkeit der Verkehrsteilnehmer ist unsere größte Gefahr“. Dennoch liebt der Sohn eines Straßenwärters seine Arbeit. „Es ist einfach abwechslungsreich“, erklärt er und lässt Stefan und Philipp in den Unimog einsteigen. Es dauert nicht lange, da kommen die beiden Brüder ins „Fachsimpeln“, stellen sich vor, dass beim Drücken der vielen Hebel und Knöpfe sich Heck- und Frontmäher tatsächlich bewegen. Richtig Hand anlegen durfte der Nachwuchs beim Flicken von Schlaglöchern mit Kaltmischgut.

Große und kleine Mähgeräte, Fahrzeuge für den Winterdienst mit Frontpflug und Seitenpflug aber auch Freischneider sowie der Streugutvorrat für den Winter konnte in Augenschein genommen werden. Die Teilnahme verschiedenster Partner aus dem Raum Bühl am Tag der offenen Tür unterstrich Lubomir Hozas Feststellung, dass man in der Region angekommen sei.

Die Chöre Tonart aus Eisental und der gemischte Chor aus Oberbruch sowie die Oberbrucher Dorfmusikanten unterhielten in der gut besuchten Maschinenhalle. Die Feuerwehrjugend aus Bühl und die Abteilung Oberbruch demonstrierten straßentypische Einsätze wie das Retten verletzter Personen aus Fahrzeugen mithilfe von Rettungszylinder, Spreizer und Schere. Einblick in die Ausstattung ihrer Fahrzeuge gaben das Deutsche Rote Kreuz und die Autobahnpolizei Bühl. Und während Kinder wie der siebenjährige Felix aus Bühlertal stolz auf dem Polizeimotorrad „thronten“, nutzten viele Erwachsene die Chance, mit den Polizisten über den Autobahnausbau und sämtlichen damit verbundenen Behinderungen zu diskutieren. Wer in die Luft gehen wollte, konnte bei der Firma Butsch wahlweise einen hohen Kistenturm bauen oder mit dem Kran 30 Meter über dem Boden „schweben“.

Sehr zufrieden mit seinem „Volksfest“, das vor allem auch viele Familien und Autobahnbau-Interessierte angelockt hatte, war am Abend Lubomir Hoza, der sich über das unkomplizierte Miteinander aller Teilnehmer und den guten Besuch freute.

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Autor: Judith

Judith Feuerer, Freie Journalistin

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