„Die Ortschaften brauchen Ortschaftsräte…

… Sie sind Impulsgeber und sorgen für eine Vielfalt in der gesamten Stadt“, betonte Ortsvorsteher Wolfgang Regenold bei der Verabschiedung von fünf Ortschaftsräten. Edith Krumm, Patric Kohler, Johanna Stößer, Eberhard Wetzel sowie Wolfgang Regenold haben bei den letzten Kommunalwahlen nicht mehr kandidiert oder den Einzug ins Gremium nur knapp verpasst.

Er habe es immer geschätzt, dass sich die Räte sehr mit ihrem Ort identifizierten und man gemeinsam etwas für den Ort habe bewegen können. „Ich habe versucht zu gestalten, oft musste ich aber verwalten“, brachte Regenold seine Arbeit kurz auf den Punkt.

Zu den Höhepunkten in den vergangenen Jahren zählten die 850-Jahrfeier des Ortes sowie die Intensivierung der Partnerschaft mit Mommenheim. Mit Präsenten würdigte Regenold das Engagement der ausscheidenden Ratsmitglieder.

20 Jahre trug Edith Krumm (FWG) wichtige Weichenstellungen für den Ort mit. Sie habe ihren Worten immer auch Taten folgen lassen, lobte Regenold ausdrücklich das vielfältige Engagement auch in anderen Bereichen des Ortes von Edith Krumm.

Ebenfalls vielfältig aktiv war und ist Johanna Stößer (CDU), die 2010 als Nachrückerin am Ratstisch Platz nahm. Ihre sachlichen Argumente, ihre ruhige Art und ihre Hilfsbereitschaft zeichnen sie aus.

Nur wenige Stimmen fehlten Patric Kohler (CDU) um sein insgesamt schon siebenjähriges politisches Wirken im Ortschafstrat fortsetzen zu können. Stets ohne Umschweife sei er auf den Punkt gekommen und habe sich nicht gescheut, auch kritische Worte zu äußern, stellte Regenold anerkennend fest. Immer habe er den Blick auf das Machbare ausgerichtet und die Vorstellungen an der Realität orientiert.

Eine Periode dabei war Eberhard Wetzel für die SPD. Er habe mit sachlichen Argumenten zur Meinungsvielfalt beigetragen und die Diskussionen bereichert. Volker Leppert dankte namens der CDU den ausscheidenden Kollegen für ihr Engagement. Die Verabschiedeten betonten ihrerseits allesamt, dass „es eine schöne Zeit war“.

Ortsvorsteher Wolfgang Regenold, der insgesamt seit 30 Jahren dem Ortschaftsrat angehört und seit 13 Jahren Ortsvorsteher ist, wird zu einem späteren Zeitpunkt verabschiedet. Er übt das Amt des Ortsvorstehers kommissarisch aus, bis ein Nachfolger gefunden ist. Da sich die Suche recht schwierig gestaltet, hatten CDU wie FWG beantragt, die Hauptsatzung entsprechend so zu ändern, dass nun auch ein Gemeindebeamter bestellt werden kann. Die letzte Amtshandlung des bisherigen Ortschaftsrates hatte in der Prüfung von Hinderungsgründen der neu gewählten Räte bestanden. Solche lagen nicht vor, so dass für die CDU künftig Volker Leppert, Frank Lienhart, Yvonne Moretti, Thomas Schlien, Klaus Seibicke und Alfred Ziegler Platz nehmen werden.

Von der FWG zogen Uwe Burkart, Frank Kistner, Johannes Moosheimer, Michael Regenold und Gerda Royal in das örtliche Gremium ein. Die SPD ist durch Willi Hensle vertreten. Die neuen Räte wurden von dem nun nur noch kommissarisch wirkenden Ortsvorsteher Wolfgang Regenold auf die gewissenhafte Erfüllung ihrer Aufgaben verpflichtet sowie auf ihre Rechte und Pflichten hingewiesen.

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Patric Kohler, Johanna Stößer, Edith Krumm und Wolfgang Regenold sind nicht mehr als Ortschaftsräte tätig (es fehlt: Eberhard Wetzel) v.l.n.r.

Autor: Judith

Judith Feuerer, Freie Journalistin

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