Beeindruckende Erkundung des Schutzgebiet Waldhägenich

Sehr informativ und lehrreich war unsere Radtour durch das Schutzgebiet Waldhägenich am 12. Juli 2018. Schutzgebietsbetreuer Joachim Doll erläuterte uns die Entwicklungen des Gebiets seit den 60er-Jahren, 1989 wurde ein großer Teil zum Naturschutzgebiet. Ein kleiner Teil liegt auch auf Vimbucher Gemarkung. Ein großes Ziel war der Erhalt der Wiesen, die hervorragenden Lebensraum für seltene Tiere bieten. So wurden Wildkatzen nachgewiesen, und die Radlergruppe konnte sich selbst überzeugen von der beeindruckenden Singvogel-Vielfalt. Ebenso konnte ein Bussard beobachtet werden.

Joachim Doll berichtete über seine Begegnungen mit Feldhasen, Dachs und Füchsen. „In dem See haben wir früher gebadet“ erinnerte sich ein Teilnehmer an der Station „großer Hägenichsee“, und in der Tat war dies in dem 20 Meter tiefen ehemaligen Baggersee einst erlaubt. Inzwischen leben dort seltene Libellen, Eisvögel, Haubentaucher und Ringelnattern. Die Streuobstbäume sind Lebensgrundlage für den sehr seltenen Steinkauz.

„Sie haben uns beeindruckend gezeigt, wie wertvoll dieses schöne Gebiet quasi direkt vor unserer Haustür ist, bei der nächsten Joggingrunde werde ich das ganz anders wahrnehmen“, dankte unser 2. Vorstand Frank Lienhart Herrn Doll für die äußerst lehrreiche und kurzweilige Radtour.

Autor: Redaktion

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