145 Jahre Feurio-Power

„145 Jahre Feurio-Power“ – unter diesem Motto veranstalteten die Narren des Feurio am vergangenen Wochenende ihre beiden Kappensitzungen in der Tullahalle: 90 Jahre Feurio, 33 Jahre Blaue Garde und 22 Jahre Henkhursthexen. Voller „Power“ waren auch die Beiträge im über fünfstündigen Programm; die Feurianer brannten ein wahres Feuerwerk der Fastnacht ab. Schon zu Beginn sorgten Funkengarde und Blaue Garde sowie die Sondbachschlorben für hervorragende Stimmung, bevor dann der Nachwuchs die zahlreichen Gäste begeisterte: die Kids entführten die Besucher mit ihrem Tanz nach Madagaskar, und mit den Girls ging es auf den Rummelplatz.

Die Lachmuskeln strapazierten mehrere Auftritte, beispielsweise Hugo Zeller als bemitleidenswerte Seniorin, Präsident Rigo und Olivia Dürr im Wartezimmer, Janette Hörig, die als Reinigungsfachkraft aus dem Nähkästchen plauderte, oder Bauer Friedl und seine Magd Resi (Jürgen und Loana Friedmann).Dazwischen gab es etwas für die Augen: Showtänze der Garden und Henkhursthexen mit absolut gelungener Choreografie.

Auf ihrer musikalischen Weltreise brachten „die -manns“ mit ihren mitreißenden Rhythmen und Tom Liebermanns „Süße Heimat Vimbi“ als Höhepunkt die Halle zum Beben. Genauso frenetisch gefeiert wurde auch die erst im letzten Jahr gegründete Schlorbe-Band. Sitzungspräsident „Hubi“ Trautmann, der wieder souverän agierte als täte er in seinem Leben nichts anderes als Fastnachtsveranstaltungen moderieren, verpflichtete diese gleich für die Kappensitzungen im nächsten Jahr.

Sich an Originalität selbst übertroffen hat Sandra Ische mit dem von ihr einstudierten Beitrag: was als beeindruckende Show der „Blue Man Group“ begann, wurde zu einem Schlümpfe-Tanz. Die tanzenden Elferräte begeisterten dabei mit einer geschmeidigen Beweglichkeit wie Gazellen (oder wie heißen die großen grauen Tiere mit dem langen Rüssel?). Das i-Tüpfelchen war Gunther Leppert als (hochschwangere?) Schlumpfine. Wie ein Tanz mit Talent aussehen kann, stellte das Tanzpaar Alessia und Simon, inzwischen Aushängeschilder des Feurio, eindrucksvoll unter Beweis. Jetzt haben die Elferräte fast ein Jahr Zeit, an der Performance für das nächste Jahr zu arbeiten.

Genießen Sie die letzten Tage der närrischen Zeit – und für die Nicht-Narren: nur noch vier Mal schlafen, dann wird die Hexe verbrannt!

Ihr Ortsvorsteher
Manuel Royal

Quelle Bild und Text: Orstverwaltung Vimbuch, 22.02.2017

Autor: Manuel Royal

Ortsvorsteher

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